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Unterschied Ultra-/Kurzdistanzbeamer

Wir erklären euch was die Unterschiede zwischen einem Ultra- und einem Kurzdistanz Beamer sind. Dabei wollen wir nicht allzu Tief in die Technik abtauchen.

Kurzdistanzbeamer

Kurzdistanzbeamer sind seit einiger Zeit eine feste größe im Beamersortiment. Daher wundert es auch nicht, dass die meisten Namenhaften Hersteller wie Acer, Benq, Philips, LG usw. einige Beamermodelle auf dem Markt haben. Diese sind etabliert und bieten auch gute Leistung für ihr Geld.

Die Beamer sollen besonders für kleine Räume geeignet sein, da der Abstand zur Projektionsfläche (Wand oder Leinwand) recht klein ist. Dies wird durch das Weitwinkelobjektiv ermöglicht. Bei einem Abstand von 80 cm zur Wand kann man sogar ein 100 Zoll großes Bild erzeugen. Abhängig von Hersteller und Modell.

Das hört sich im ersten Moment sehr vielversprechend an und auch zu der Zeit waren die Kurzdistanzbeamer die einzige Option wie man in einem kleinen Raum sein Heimkino realisieren konnte.

Fast zu 95 % haben die Kurzdistanzbeamer eine „Lampe“ als Lichtquelle. Nur vereinzelt gibt es schon LED Beamer als Kurzdistanzbeamer. Da gibt es noch einigen Nachholbedarf.

Ultrakurzdistanzbeamer

Seit kurzem gibt es jedoch die Ultrakurzdistanzbeamer. Durch den Zusatz „ultra“ können wir erahnen in welche Richtung es geht. Der Beamer kann noch näher an der Projektionsfläche stehen (Wand oder Leinwand) als der kurzdistanz Beamer.

Zum Vergleich wir erhalten bei dem LG PF1000u bei grade einmal 30 cm Abstand, also halb so weit wie bei den Kurzdistanzbeamer, ein 100 Zoll großes Bild in Full HD.

Aber es hat sich auch einiges an der Technik geändert worauf wir noch etwas genauer eingehen.

Abstand zur Projektionsfläche

Aber was bedeutet der Abstand zur Wand in der Praxis? Was ändert sich im Wohnzimmer?
Wenn man mit einem Kurzdistanzbeamer ein großes (100 Zoll) Bild erzeugen will, muss der Beamer auf dem Tisch oder einer Stuhl platziert werden oder alternativ mit einer Halterung an der Decke befestigt werden.(mindestens 80 cm Abstand)

80 cm Abstand bedeutet aber der Beamer steht ein gutes Stück von der Wand entfernt. Dementsprechend können Leute vor dem Beamer herumlaufen und Schatten erzeugen auch wenn der Beamer an der Decke hängt. Besonders in kleinen Räumen kann das öfter mal passieren. Das Kinofeeling ist dann wie im richtigen Kino, wenn mal wieder einer zu spät zur Vorstellung kommt oder während des Films raus muss. Aber das wollen wir natürlich nicht!

Bei Ultrakurzdistanzbeamern haben wir, wie Beispielsweise bei dem LG PF1000u einen Abstand von 30 cm zur Leinwand. Das heißt der Beamer kann ohne Probleme auf einem Sideboard direkt an der Wand stehen. Dadurch kann das Bild jederzeit und je nach Bedarf in der Größe angepasst werden. Bei einem Fussballspiel möchte man das Spiel in 100 Zoll genießen und bei Nachrichten vielleicht nur in 60 Zoll. (Dabei erreicht man die 60″ bei 10cm Abstand zur Wand, quasi wie ein Fernseher).

Bauform

Die Bauform von Ultrakurzdistanz Beamern und kurzdistanz Beamern unterscheidet sich grundsätzlich. Durch die neue Baumform der ultrakurzdistanz Beamer profitieren besonders die Personen die vorher keinen Platz für einen Beamer hatten und die keine Schatten auf dem Bild haben möchten.

Was unterscheidet die Bauform?

Bei der herkömmlichen Bauweise von Beamern egal ob LED Beamer oder mit Lampe, wirft das Gerät direkt ein Bild auf die zu projizierende Wand ab.

ultrakurzdistanzbeamerDurch die neue Bauweise wurde ein kleiner Umweg im Gehäuse eingebaut.

Die UltrakurzdistanzBeamer sind so konzipiert, dass die Leuchte im Endeffekt verkehrtherum, also von der Wand weg eingebaut ist und über einen Spiegel im Gehäuse die Wand anstrahlt. Dadurch wird der Weg “virtuell” verlängert, wodurch es möglich ist innerhalb einer kurzen Distanz eine relativ große Projektion entstehen zu lassen. Natürlich spielt nicht nur der Weg eine Rolle sondern auch die spezielle Linse eine Rolle die nachtäglich auf einen Spiegel auftritt.

Alternativ dazu erscheinen auch Projektoren, die der Bauweise eines normalen Projektors ähneln aber eine spezielle Konvexlinse haben. Dadurch wir das Bild Verlustfrei gezerrt und so geweitet, dass man ein gleich großes aber auch qualitativ gleichwertiges Bild (Full HD), wie bei den Spiegelvarianten bekommt.

Beispiel: Präsentation

Durch die nähe zur Leinwand hat sich gezeigt, dass bei Präsentationen besonders die UltrakurzdistanzBeamer punkten können. Nicht das Kurzdistanzbeamer einen schlechten Job tun oder ein schlechtes Bild erzeugen. Hier gehts um die praktischen Vorteile beim präsentieren.

Durch Position des Beamers kann man vor dem “Bild” herlaufen und viel Interaktiver in die Präsentation eingreifen. Es wird kein Schatten auf die Leinwand geworfen und man muss nicht ständig darauf achten im Weg zu stehen und womöglich wichtige Daten zu verdecken. Außerdem wird man nicht mehr direkt von Beamer geblendet. Eine schöne neue Technologie die den Alltag etwas erleichtert.

Euer Ultra-/kurzdistanzbeamer Team


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